Sockentiere selbst gemacht – eine Buch-Rezension

Wie viele von euch inzwischen wissen dürfen, bin ich doch ein sehr kreativer Mensch. Ich liebe es zu nähen, zu basteln und zu zeichnen. Eben zu diesen Themen gibt es ja auch nahezu unzählig viele Bücher, welche einem diese Hobbys erleichtern sollen oder zur Inspiration genutzt werden. Mir geht es zum Beispiel oft so, dass ich gerne mal wieder etwas nähen möchte, aber dann nicht weiß was! Ich habe so viele Stoffe und Materialien Zuhause, welche ungenutzt in ihren Aufbewahrungskisten darauf warten verarbeitet zu werden – damit ist jetzt Schluss! Ich habe mir vorgenommen, dieses Jahr wieder viel kreativer zu sein und euch auch daran teilhaben zu lassen? Seid ihr neugierig? Ich hoffe doch, denn heute möchte ich euch ein Buch vorstellen mit dem ihr lernt, wie man Sockentiere herstellen kann

Kecke kleine Sockentiere – schnell genäht!

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Was Sockentiere sind, wissen ja sicher auch schon die meisten von euch, nicht wahr? Für die anderen: Kleine Kuscheltiere, die aus ganz einfachen Socken gefertigt werden!

Natürlich gibt es online auch so einige ebooks und Freebooks, welche sich mit der Thematik „Sockentiere“ beschäftigen, aber ich bin in der Hinsicht doch oldschool. Ich mag gedruckte Bücher einfach lieber, denn besonders bei DIY-Projekten klebe ich mir gerne Post-it´s mit Notizen ins Buch.

Nach reichlich Recherchearbeit bin ich nun auf das Buch von Brenna Maloney gestoßen. Inzwischen habe ich sogar schon das eine oder andere Tierchen genäht und kann euch jetzt auch meine Meinung mitteilen. Aber immer von Anfang an!

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Die offiziellen Beschreibung des Buches – aus dem Hause Bassermann Inspiration:

Verwaiste, ausrangierte, ungeliebte und auch niegelnagelneue Socken warten auf neue Aufgaben. Die bekommen sie von Brenna Maloney in ihrem frech geschriebenen Buch, das 2010 den ersten Preis der renommierten Book of the Year Awards in der Kategorie Crafts & Hobbies erhielt. Ein beherzter Schnitt mit der Schere und wenige einfache Nähte – so entstehen in kürzester Zeit aus Socken und Kniestrümpfen kühne Hamster, muntere Pinguine oder eine ganze Hasenfamilie, die mit Knöpfen und Stickgarn eine individuelle Note bekommen. Von einfachen Projekten, die für Kinder und Nähanfängerinnen geeignet sind, bis zu etwas aufwendigeren Sockentieren findet garantiert jeder sein Lieblingstier.

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Dieser Klappentext hat mich dann vollends überzeugt – dieses Buch musste ich haben. Mir brannte es schon direkt unter den Nägeln, denn ich wollte unbedingt selbst auch solche süßen Sockentiere herstellen! Ich bin zwar keine blutige Nähanfängerin mehr, aber so viel Erfahrung habe ich nun auch noch nicht, deswegen sind mir detaillierte und leicht verständliche Anleitungen sehr wichtig. Beim Blick ins Buch habe ich gleich gesehen, dass hier nicht nur mit Fachchinesisch um sich geworfen wird. Genug Argumente für das Buch gesammelt – das Buch durfte wenige Tage später bei mir einziehen und los ging es.

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Das Buch selbst ist in mehrere Kategorien eingeteilt. Zunächst eine kurze Einleitung mit einer Erklärung, welche Art von Socken es überhaupt gibt, welche Socken sich besonders für welche Tierchen eignen, wie die Stiche funktionieren und was man sonst noch so an Materialien braucht. Keine Sorge, ihr braucht wirklich nicht viel! Socken (natürlich), Schere, Nadel, Faden, ein paar Knöpfe oder Perlen, Stickgarn, Füllmaterial und eventuell noch ein paar Bänder. Das war´s! Das Meiste davon hat man sowieso schon im Haus und muss nicht erst in Fachgeschäfte rennen und horrende Summen für das Material ausgeben. Ein sehr positiver Punkt, wie ich finde!

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Wieder zurück zu den Kategorien: Nach der Einleitung geht es auch schon direkt los mit den Anleitungen, welche in verschiedene Schwierigkeitsstufen unterteilt wurden. Erst ein paar Projekte für absolute Nähanfänger und auch Kinder, dann kommen die Projekte für die man ein bisschen Übung braucht und zum Schluss die aufwändigeren Sockentiere. Alles in Allem eine sehr gute Unterteilung und eine gute Mischung der verschiedenen Schwierigkeitsstufen!

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Nun aber zu dem, was euch wahrscheinlich am meisten interessiert; den Anleitungen selbst! Ich muss zugeben, ich war und bin immer noch begeistert davon. Die Anleitungen sind genau so, wie ich sie mag. Schön bebildert, gut beschrieben und wirklich leicht verständlich. Man muss nicht erst alles fünfmal gelesen und zehnmal falsch gemacht haben um die Anleitungen zu begreifen! Nein, bereits beim ersten Lesen war das Vorgehen für mich klar.

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Zum Beginn einer jeden Anleitung findet ihr natürlich ein Bild vom Endprodukt, oder besser gesagt von einer Variante des Sockentiers. Je nachdem welche Socken (Farbe, Größe, Material) man verwendet, variiert das Ergebnis natürlich. Als nächstes eine Auflistung der Materialien, welche ihr für eben dieses Sockentier benötigt und dann folgt eine der besten Anleitungen, die ich je gesehen habe. Nein, ich übertreibe jetzt wirklich nicht 😉 Schritt für Schritt Anleitungen, bei welchen nicht spontan ein Zwischenschritt übersprungen oder nur dürftig erklärt wird, gibt es nicht immer. Hier bleiben in meinen Augen keine Wünsche offen, alles ist super erklärt, hier kann auch ein Laie direkt mit dem Nähen loslegen. Auch bei den etwas anspruchsvolleren Sockentieren sind die Anleitungen weiter sehr detailliert und erstrecken sich über mehrere Seiten. Lasst euch nicht abschrecken, die Anleitungen ziehen sich zwar oft über drei oder vier Seiten, aber das liegt an den Bildern und der detailreichen Erklärung. Gemacht sind die Sockentiere wirklich in kürzester Zeit – mit ein wenig Übung erst recht!

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Nach den Anleitungen findet ihr immer noch ein paar Bilder von verschiedenen Varianten der jeweiligen Anleitung. Das gefällt mir besonders gut, denn wenn man seine Phantasie ein wenig spielen lässt, kann man die Tierchen gleich ganz anders aussehen lassen und das mit nur wenigen anderen Stichen. Hier ein wenig mehr Füllmaterial, schon habt ihr zum Beispiel einen übergewichtigen Pinguin. Wenn ihr dann die Knöpfe für die Augen ein bisschen anders positioniert, könnt ihr auch verschiedene Gesichtsausdrücke zaubern. Der Kreativität und Eigeninitiative sind hier keine Grenzen gesetzt.

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Das Beste an den Sockentieren und an dem Buch selbst: Die Sockentiere sind wirklich schnell gemacht – wie es das Cover ja bereits verspricht. Für den Hasen habe ich komplett (mit der Auswahl der Socken, dem Zuschneiden, dem Nähen und der Detailarbeit) 90 Minuten gebraucht. Geht doch, oder? Ich für meinen Teil habe alles von Hand genäht, aber man kann dafür natürlich auch die Nähmaschine zu Hilfe nehmen und sich somit wahrscheinlich noch ein wenig Zeit sparen.

Fazit

Ich liebe, liebe, liebe dieses DIY-Buch! Die Anleitungen sind (ja, ich habe es schon oft geschrieben, aber das muss einfach hervorgehoben werden) sehr leicht verständlich und detailreich gestaltet. Die ausgewählten Sockentiere sind allesamt richtig niedlich und es macht einfach nur Spaß, die Projekte aus dem Buch nachzuarbeiten! Bisher habe ich zwar nur Hasen und Schlangen genäht, aber noch ist ja nicht aller Tage Abend 😉 Für einen Preis von 12,99 EUR direkt bei buecher.de (oder als eBook für 9,99 EUR) erhaltet ihr hier ein super Buch, mit tollen Illustrationen und tollen Anleitungen.

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Aber jetzt zu euch? Was haltet ihr denn von Sockentieren? Habe ich euch vielleicht jetzt doch „kecke kleine Sockentiere“ schmackhaft gemacht? Es würde mich freuen, wenn ihr mich das wissen lassen würdet 🙂

 eure

SIGNATUR

*das Buch wurde mir kostenfrei zur Verfügung gestellt

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4 Kommentare zu “Sockentiere selbst gemacht – eine Buch-Rezension

  1. Und sie wurden nicht direkt von den Katzen vernichtet? 😉
    Die Tiere sind sehr süß geworden und ich kann mir vorstellen, dass sie wirklich einfach zu machen sind. Bei mir gibt es allerdings keine Socken die ich dafür über hätte und ich müsste extra welche kaufen 😛
    Vor allem die kleinen Näherinnen können so sicherlich einfach anfangen. Und größere Näherinnen können schnell tolle Geschenke basteln. Vielleicht kann man in das Füllmaterial ja auch ein kleines Zettelchen mit einem Wunsch oder einer Eigenschaft geben, um dem Tierchen ein wenig Leben einzuhauchen… das finde ich schön persönlich, auch wenn der Beschenkte es vielleicht niemals sehen wird 😉

    Liebe Grüße,
    Annika

    Gefällt 1 Person

    • Nein, meine Katzen haben ausnahmsweise nicht mal versucht sie zu ermorden 😀 Aber ich will mal nicht zu laut schreien, denn was nicht ist, kann ja noch werden xD

      Hmm ja, ich hab mir ehrlich gesagt auch neue Socken gekauft xD hab nämlich vor ein paar Wochen alle alten, einzelnen und kratzigen Socken aussortiert. Jetzt sammle ich aber wieder und nehme überall Socken mit, wenn sie im Angebot sind und mir die Muster gefallen. Ich glaube ich bin Sockentier-Süchtig 😀

      Dein Vorschlag gefällt mir! Ich glaube, das werde ich machen, wenn ich eins der Tierchen verschenke 🙂

      Liebe Grüße,
      Andrina

      Gefällt mir

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