Der Philips Series 9000 Rasierer im Test

Kommentare wie „Kannst du nicht auch mal was Tolles testen?“ musste ich mir in letzter Zeit häufig von meinem Freund anhören, als er die ganzen Testprodukte wieder einmal sah. Na klar, für ihn sind Tests mit Lippenstift, Mascara oder Kajal nicht unbedingt spannend. In diesem Zuge habe ich ihn dann auch für den aktuellen Test bei Philips angemeldet und siehe da, wir hatten Glück. Mein Schatz durfte endlich auch etwas „Tolles“ testen und ja, auch wenn er es nicht zugeben würde, er hat bis über beide Ohren gegrinst, als ich ihm von der Zusage erzählt habe…

Der Philips S9711/31 Series 9000 Rasierer im Test

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Schon einen Tag, nachdem wir per Mail darüber informiert wurden, dass mein Liebster zu den Test-Personen gehört, kam der Philips Series 9000 auch schon bei uns an. So schnell kam glaube ich noch nie etwas 🙂 Mein Freund war direkt ein bisschen grummelig, als ich ihm den Karton wieder abgenommen hatte, denn erst müssen schließlich Fotos gemacht werden. Er wollte direkt ausprobieren, denn dank der Philips-Werbung, war er schon richtig neugierig. Klar, ein Nass- & Trockenrasierer, welcher direkt mit Reinigungsstation geliefert wird und auch noch als Trimmer und Bartstyler verwendet werden kann, ist definitiv interessant. Nachdem die Fotos dann im Kasten waren, wurde die Reinigungsstation vorbereitet und der Rasierer zunächst aufgeladen. Wie? Reinigungsstation vorbereitet? Ganz einfach.

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Die Vorbereitung

Im Lieferumfang ist die Reinigungsstation und auch das entsprechende Reinigungsmittel in einer Kartusche enthalten. Diese muss man natürlich jetzt noch richtig einsetzen, damit die Reinigung des Geräts auch problemlos von statten gehen kann! Wie das funktioniert? Mehr als einfach! An der Reinigungsstation befindet sich seitlich ein Knopf. Sobald man auf diesen drückt, wächst das Gerät ein paar Zentimeter – oder besser gesagt, es fährt nach oben. So kann man dann die Kartusche problemlos einsetzen und drückt die Station im Anschluss einfach wieder nach unten. Schon ist diese Vorbereitung abgeschlossen.

Zunächst muss man natürlich vor der ersten Inbetriebnahme an das Aufladen denken. Dazu steckt man das Gerät einfach in die Reinigungsstation und es wird automatisch aufgeladen. Nach einer Ladezeit von einer Stunde ist der Rasierer nun bereit, für etwa 50 Minuten seinen Dienst zu verrichten. Auf jeden Fall eine ausreichende Dauer, wenn man daran denkt, wie schnell so eine Rasur eigentlich gehen kann.

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Da mein Freund sich bisher immer mit einem einfachen Nassrasierer rasiert hat, war er schon gespannt, ob der Philips Series 9000 nun wirklich all das hält, was er verspricht. In der Vergangenheit hatte er keine allzu guten Erfahrungen mit elektrischen Rasierern gemacht und war dementsprechend skeptisch eingestellt. Er hatte oft das Problem, dass die Rasur nicht gründlich genug erledigt wurde und (was noch viel schlimmer war) dass es zu Hautirritationen kam. Das schlimmste waren immer die eingewachsenen Haare, welche dies nach sich zog.

Was verspricht Philips eigentlich alles?

Perfektion mit jedem Zug: Schneidet lange Haare und kürze Bartstoppeln

Konturenanpassung in 8 Richtungen für ein optimales Ergebnis

Reduktion von Hautirritationen

gründliche Trocken- oder erfrischende Nassrasur

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Optik

Rein optisch wurde der Philips Series 9000 in einem eleganten schwarz in Kombination mit edlem silber gehalten. Die Beleuchtung des Geräts, als auch die der Reinigungsstation erstrahlt in weißem Licht. Optisch, muss auch ich zugeben, macht er auf jeden Fall etwas her und man merkt sofort, dass es sich hier um ein hochwertiges Gerät handelt. Den Philips Series 9000 braucht man definitiv nicht im Schrank verstecken.

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Das Display des Rasierers zeigt alle relevanten Informationen an und ist nicht mit viel Schnickschnack überladen. So kann man zum Beispiel direkt in großen Ziffern sehen, wie es um den Akkustand bestellt ist. Er wirkt modern, aber auch zeitlos. Kein Klotz, der stört, sondern eher ein kleiner Blickfang.

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Das Trimmen

Mit dem aufsetzbaren Bartstyler soll der Bart immer an der kurzen Leine gehalten werden. Diese Aussage fand ich ja schon witzig, aber wie ist es nun um die Trimm-Qualität des Philips Series 9000 bestimmt? Da mein Freund zu Beginn des Tests doch schon relativ lange Barthaare hatte, kam der Trimmer als erstes zum Einsatz.

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Die Anwendung ist unkompliziert und das Gerät liegt gut, aber auch sicher in der Hand. Das Trimmen selbst ist in verschiedenen Einstellungen möglich. Vom Dreitagebart von 0,5 mm bis hin zu einer Länge von 5 mm ist alles möglich. Der Trimmer erfasst die Haare optimal und sorgt damit für ein gleichmäßiges Kürzen der Barthaare. Hier war mein Freund direkt begeistert und sein Daumen ging nach oben. Es geht schnell, sieht toll aus und ist unkompliziert. So wie er das eben mag.

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Das Rasieren

Ob nass oder trocken, mit dem Rasierer geht jede Rasur glatt. Da die scharfen Messer die Haut nie direkt berühren, verspricht Philips hier eine besonders hautschonende Art des Rasierens.

Bei der ersten Rasur (man muss dazu sagen, dass die Barthaare schon ziemlich lang waren und zuvor erst mit dem Trimmer bearbeitet wurden) hat der Rasierer schon ein wenig an den Haaren gezogen. Ein wenig hat es an der einen oder anderen Stelle gezupft. Klar, die Haut muss sich auch erst einmal an das Rasieren mit diesem neuen Gerät gewöhnen. Das Ergebnis hingegen war perfekt. Die Haut war im Anschluss viel weicher, als bei der Rasur mit einem herkömmlichen Nassrasierer. Das habe ich jedenfalls sofort festgestellt. Mein Freund hat selbst keinen so großen Unterschied feststellen können (Männer halt ;)).

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Je öfter der Rasierer nun aber im Einsatz war, desto angenehmer wurde die Rasur. Kein zupfen und ziehen mehr. Einfach angenehm und im Vergleich zum Nassrasierer ist diese Methode wesentlich zeitsparender.

Mein Freund benutzt den Rasierer nun (mehr oder weniger) regelmäßig und findet, dass dieser besonders gut für die tägliche Rasur geeignet ist. Er verwendet ihn aktuell immer im trockenen Zustand, da er es so noch einfacher findet, für ihn die perfekten Ergebnisse zu erzielen.

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Der Feinschliff mit dem Styler

Hier sollen auch kleine Korrekturen für den perfekten Abschluss möglich sein. Natürlich trägt Mann heutzutage Bart. Meiner jedenfalls 🙂 Da ist es schon sehr wichtig, dass neben dem Rasieren und Trimmen auch ein Styler integriert ist. Am Ende der Rasur werden die Korrekturen vorgenommen, welche durch den entsprechenden Aufsatz vollkommen präzise werden. Für detaillierte Styles, ist der Styler selbst allerdings ein wenig zu groß. Wie gut, dass mein Freund sich keine Muster in den Bart rasiert – nicht nur, dass dies wohl doch ziemlich kompliziert wäre mit dem Series 9000, nein, es würde mir auch nicht gefallen 😉

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Übrigens ist das Wechseln der verschiedenen Aufsätze auch mühelos zu bewerkstelligen. Einfach den einen Aufsatz abziehen und den nächsten aufsetzen – schon kann man weiter „arbeiten“.

Die Reinigung

Das sagt Philips übrigens selbst zum SmartClean Pro (dem Reinigungssystem) :

Das SmartClean PRO Reinigungssystem Ihres Rasierers reinigt, ölt, trocknet und lädt den Rasierer mit nur einem Tastendruck, so dass dieser Tag für Tag beste Leistung erbringt. Die digitale Anzeige zeigt außerdem den Fortschritt des Reinigungszyklus an. Nach der Reinigung riecht der Scherkopf frisch und sieht aus wie neu.

Und damit übertreibt Philips ganz und gar nicht! Nachdem man den Rasierer mit Wasser von Haaren befreit hat, stellt man diesen einfach wieder in die Reinigungsstation und drückt die Reinigungstaste. So wird der Series 9000 automatisch und selbstständig von Schmutz, restlichen Haaren und Bakterien befreit. Er duftet auch selbst immer angenehm. Angenehm männlich. Genau diesen Duft hinterlässt er übrigens auch bei der Rasur auf der Haut. Ein großer Pluspunkt (meiner Meinung nach).

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Fazit

Mein Freund erfreut sich nun Tag für Tag an der schnellen und unkomplizierten Handhabung des kleinen Allround-Talents von Philips. Aber nicht nur er hat Freude daran, denn auch ich profitiere von den Ergebnissen. Ich mag seine weiche Haut, welche durch den hautschonenden Rasierer zum Vorschein kommt. Auch einen halben Tag nach der Rasur ist noch alles glatt und ja, richtig weich. Er ist zufrieden und ich bin begeistert.

Das einzige, von meinem Freund festgestellte, kleine Manko ist, dass er seiner Meinung nach während dem Betrieb ein bisschen zu laut ist. Ansonsten ein Top-Gerät, welches er gerne benutzt! Was euch wahrscheinlich brennend interessieren wird, ist der Preis. Dieser liegt mit einer UVP von 449,99 EUR schon in einer gehobenen Preisklasse. Allerdings wird der Serien 9000 aktuell bei Amazon für 335,99 EUR angeboten. Für die Leistung, den Lieferumfang und die Qualität ist die Summe wohl schon gerechtfertigt, aber mein Freund findet den Preis dennoch ein wenig hoch angesetzt.

Jetzt hoffe ich, dass ich vielleicht auch bald in den Genuss komme und ein Produkt von Philips testen darf, denn hier wird wirklich das gehalten, was in der Werbung versprochen wird! 🙂

Danke an Philips, dass wir den Series 9000 testen durften!

eure

SIGNATUR & Hotte

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Ein Kommentar zu “Der Philips Series 9000 Rasierer im Test

  1. Eine echte Babyhaut nach der Rasur geht meiner Meinung nach nur mit einer Klinge, obwohl die Rasierer schon nahe rankommen. Ich hatte ein Vorgängermodel, das wirklich gute Ergebnisse geliefert hat.

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